Der Ortsverein unterstützt die weltweite Forderung nach einer atomwaffenfreien Welt

Anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an die
Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen ICAN, teilt der
SPD-Ortsverein Frankfurt-
Sachsenhausen mit:

Der Ortsverein unterstützt die weltweite Forderung nach einer
atomwaffenfreien Welt. Dieser Forderung wurde jüngst mit der
Verleihung des Friedensnobelpreises an die ICAN erneut Nachdruck
verliehen.
Bereits im Juni dieses Jahres hatten mehr als 120 Staaten auf der
UN-Vollversammlung eine Entschließung für eine atomwaffenfreie Welt
verabschiedet.

Die Bundesregierung muss dafür in erster Linie die sogenannte Nukleare
Teilhabe beenden – wie schon von Martin Schulz im Bundestagswahlkampf
gefordert.

„Es kann nicht sein, dass der von der Bundesrepublik im
Non-Proliferation-Vertrag festgeschriebene Verzicht auf Besitz von
Atomwaffen gewissermaßen durch die Hintertür einer Nuklearen Teilhabe
aufgehoben wird“, so Joachim Franz, langjähriges Vorstandsmitglied im
Ortsverein Sachsenhausen.

Franz berichtet, dass etwa Bundeswehrsoldaten an kürzlich abgehaltenen
NATO-Manövern in Bücheln, Rheinland-Pfalz beteiligt waren, bei welchen
dort gelagerte Atomwaffen der US-Armee zum Einsatz vorbereitet wurden.

„Auch eine finanzielle Beteiligung der Bundesrepublik an der von den
USA geplanten milliardenschweren Modernisierung der Atomwaffen der
NATO muss vor diesem Hintergrund abgelehnt werden“, so Franz.

Der SPD Ortsverein Sachsenhausen setzt sich entsprechend nachdrücklich
für den Ausstieg aus der Nuklearen Teilhabe ein